China: Regierung sperrt Zugriff auf US-Suchmaschinen

Internet & Webdienste Wie zahlreiche chinesische Internetnutzer berichten, hat die chinesische Regierung den Zugriff auf die amerikanischen Suchmaschinen Google, Yahoo und Live Search gesperrt. Ruft man eine der Seiten auf, wird man zum chinesischen Marktführer Baidu umgeleitet. Der Grund für die Sperrung der Webseiten, dürften diplomatische Konflikte zwischen den beiden Staaten sein. So ist man in China nicht gerade erfreut über den Besuch das Dalai Lama in den Vereinigten Staaten. Dieser wurde von Präsident Bush empfangen und erhielt den höchsten Zivilen Orden des Landes, heißt es in Medienberichten.

Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass die chinesische Regierung den Zugriff auf westliche Internetseiten blockiert. Erst im September hatte die Regierung den Zugriff auf die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia sperren lassen, weil dort Einträge zu lesen waren, die kritische Äußerungen gegenüber der Regierung Chinas enthielten.

Ein Sprecher von Google erklärte inzwischen, dass man zahlreiche Berichte von Internet-Nutzern aus China erhalten hat, in denen diese melden, dass sowohl Google.cn, als auch andere westliche Suchmaschinen innerhalb Chinas nicht erreichbar sind. Das Unternehmen rechnet jedoch damit, dass die Sperrung bereits in Kürze wieder aufgehoben wird.
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