Futuremark veröffentlicht PCMark Vantage für Vista
Nach einer aufwändigen Vorankündigung mit einem grafisch verschlüsselten Counter, hat Futuremark heute die neue Version des Benchmarks PCMark veröffentlicht, die den Zusatz Vantage trägt. Damit lässt sich die Performance eines Systems mit Windows Vista ermitteln.
Zum ersten Mal richtet sich ein Benchmark speziell an das neue Betriebssystem aus Redmond. Der PCMark Vantage läuft ausschließlich unter Windows Vista, sowohl in der 32- als auch 64-Bit-Edition. Die Entwickler versprechen, dass die Tests den täglichen Arbeitsbedingungen nachempfunden wurden, so dass man am Ende erfährt, wie gut sich der eigene Rechner im Alltag schlagen kann.
Während des Benchmarks, werden zwischen 10 und 20 verschiedene Tests durchgeführt. Dazu gehört die digitale Bearbeitung hochauflösender Fotos, die Wiedergabe von HD-Videos, die Darstellung von 3D-Spielen, das Rendern von Webseiten in mehreren Tabs, sowie das Verschlüsseln von E-Mails.
Am Ende des Benchmarks erhält, man als Resultat eine Punktzahl, die man online mit anderen Rechnern vergleichen kann. Außerdem wird angezeigt, welche Komponenten am schlechtesten abgeschnitten haben und eventuell ausgetauscht werden sollten. Allerdings steht der so genannte Online Result Browser nicht in allen Editionen des PCMark Vantage zur Verfügung.
Insgesamt stehen drei verschiedene Ausgaben des Benchmarks bereit, für die Futuremark Geld verlangt. Man hat die Möglichkeit einen Trial-Key anzufordern, für den die E-Mail-Adresse angegeben werden muss. Anschließend kann man die Tests ein Mal durchlaufen lassen und sein Ergebnis online zur Verfügung stellen.
Die drei kostenpflichtigen Editionen kosten zwischen 20 und 500 US-Dollar und bringen einige erweiterte Funktionen mit. Die Basic Edition beispielsweise ermöglicht zwar eine unbegrenzte Anzahl an Testläufen, bringt aber nur limitierte Online- und Offline-Funktionen mit.
Für einen erweiterten Funktionsumfang mit Online Result Browser, muss man zur Advanced Edition greifen. Erst in der Professional Edition stehen wirklich alle Tests zur Verfügung. Hinzu kommt eine Batch-Verarbeitung, die nur für Firmen interessant sein dürfte. Die Lizenz ermöglicht die gewerbliche Nutzung.
Als minimale Systemvoraussetzungen nennt Futuremark einen modernen Prozessor mit Support für SSE2, beispielsweise einen Pentium 4 mit 3 GHz. Die Grafikkarte sollte das Shader Model 2.0 unterstützen, um alle Tests durchführen zu können sogar das Shader Model 3.0, sowie 256 Megabyte Video-RAM. Auf der Festplatte sollten mindestens 1,7 Gigabyte freier Speicher vorhanden sein - der Arbeitsspeicher des Rechners sollte 1024 Megabyte Daten speichern können.
Homepage: Futuremark.com
Download: PCMark Vantage (664 MB)
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