AOL entlässt weltweit 20 Prozent seiner Mitarbeiter

Wirtschaft & Firmen Erst vor wenigen Wochen haben wir darüber berichtet, dass der Internet-Dienstleister AOL wegen des geplanten Konzernumbaus möglicherweise Stellen in Europa streichen wird. Jetzt wurde bekannt, dass das Unternehmen weltweit etwa 20 Prozent der Mitarbeiter entlassen will. Die ersten Mitarbeiter sollen Medienberichten zufolge bereits am heutigen Dienstag ihre Kündigungen erhalten haben. Am schlimmsten erwischt es dabei die Angestellten in den Vereinigten Staaten. Dort fallen etwa 1200 Jobs weg - 750 davon am Firmensitz in Virginia.

In einer Mitteilung an die Angestellten, erklärte AOL-Chef Randy Falco, dass die Entlassungen nötig seien, um die Neuausrichtung von AOL zu einem Online-Werbeunternehmen voranzutreiben. Das eingesparte Geld soll dann beispielsweise für Zukäufe genutzt werden, um das weltweit größte Werbenetzwerk für Vermarkter aufzubauen, so Falco.

Ob und falls ja, wieviele Arbeitsplätze AOL in Deutschland streichen möchte, ist nicht bekannt. Die Gekündigten gehen jedoch nicht leer aus. So erklärte ein AOL-Sprecher, dass jeder eine Abfindung von mindestens vier Monatsgehältern erhalten wird. Darüber hinaus sollen die meisten der frisch gekündigten Personen bis zum Ablauf der Kündigungsfrist bezahlten Urlaub bekommen, heißt es.
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