EU denkt über Regulierung des DSL-Marktes nach

Internet & Webdienste Wie heute bekannt wurde, denkt man in der Europäischen Union derzeit über eine Regulierung des DSL-Marktes nach. Demnach könnte es bei schnellen Internetzugängen bald Preisgrenzen geben - ähnlich wie beim Roaming innerhalb Europas, so die EU-Kommission. Der Grund für diese Entscheidung, ist eine erst kürzlich von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie. Dabei wurde festgestellt, dass es innerhalb der EU große Unterschiede gibt, was die Versorgung mit Breitband-Internet angeht. Während in Bulgarien beispielsweise sechs Prozent der Einwohner DSL haben, sind es in Dänemark etwa 40 Prozent aller Einwohner.

Schuld an der schlechten Versorgung mit Breitband-Internet in Ländern wie Bulgarien, ist laut EU-Kommission die fehlende Konkurrenz in diesen EU-Staaten. Aus diesem Grund sei eine EU-weite Regulierung des Breitband-Marktes dringend erforderlich, heißt es aus Brüssel.

"Es ist inakzeptabel, dass die Lücke zwischen den am besten und am schlechtesten ausgebauten Breitband-Märkten in Europa weiter wächst", so EU-Kommissarin Viviane Reding. "Europa muss jetzt handeln, um den Breitband-Markt in den Griff zu bekommen."

Genauere Informationen zu diesem Thema, soll es am 13. November geben, wenn sich die EU-Kommission trifft, um Vorschläge für mehr Wettbewerb auf Europas Telekom-Märkten zu besprechen, erklärte Reding. Gesamt gesehen, wächst die Zahl der Breitband-Anschlüsse in Europa rasant. So gab es zum ersten Juli rund 90 Millionen DSL-Kunden in den 27 Mitgliedsstaaten.
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