URI-Lücke möglicherweise auch bei Mac OS und Linux

Sicherheit Erst in der vergangenen Woche haben wir darüber berichtet, dass man bei Microsoft derzeit an einem Patch für die bereits einige Monate alte Lücke in der URI-Verarbeitung arbeitet. Nun wurde bekannt, dass die Lücke auch Mac OS und Linux betreffen könnte. So erklärte Nathan McFeters, einer der Entdecker der URI-Lücke, im Rahmen der Hacker-Konferenz "Toorcon", dass er derzeit untersuche, ob die URI-Lücke auch unter anderen Betriebssystemen wie Mac OS X oder Linux auftrete. Zwar habe er es noch nicht geschafft, unautorisierten Code in den genannten Betriebssystemen auszuführen, er habe jedoch Hinweise gefunden, dass dies möglich sein könnte.

Auch Thomas Kristensen, Chief Technology Officer bei Secunia erklärte, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die URI-Lücke auch auf anderen Betriebssystemen zu finden ist. "Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass es ähnliche Probleme auch auf anderen Plattformen gibt", so Kristensen.

Die Lücke ermöglicht momentan das Ausführen von manipuliertem Code auf Microsoft-Betriebssystemen. Dabei sind laut Berichten von Sicherheitsexperten nicht nur der Internet Explorer und Mozillas Firefox betroffen, sondern auch andere Anwendungen wie Outlook Express und Adobe Reader 8.1.
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