US-Studie: Filesharer sollten Blocklisten einsetzen
Die Nutzer von Filesharing-Programmen schützen sich oft mit Hilfe so genannter Blocklisten davor, möglicherweise Daten mit einem Rechner auszutauschen, der von Organisationen betrieben wird, die auf der Jagd nach illegalen Aktivitäten sind. Eine neue Studie belegt nun, dass die Blocklisten bei der Filesharing-Nutzung Pflicht sind.
Einige Forscher einer kalifornischen Universität haben für ihre Studie (PDF) mehr als 100 Gigabyte TCP-Header-Informationen aus Filesharing-Netzen gesammelt. Ziel der Studie war herauszufinden, wie wahrscheinlich es ist, dass man Daten mit einem in Blocklisten aufgeführten "Fake-Nutzer" austauscht, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, dafür rechtlich belangt zu werden.
Die Blocklisten enthalten die IP-Ranges der Server von Unternehmen, die möglicherweise im Auftrag der Inhalte- und Softwareindustrie arbeiten. Verbindet sich der Filesharing-Client durch Zufall mit einem Rechner dieser Firmen, kann so nachgewiesen werden, dass wahrscheinlich illegal getauscht wird.
Hier nun die Erkenntnisse der kalifornischen Forscher, wie sie von ars technica zitiert werden:
- Wer keine Blockliste benutzt, wird auch getrackt. Die von den Forschern verwendeten Rechnern, auf denen keine Blocklisten eingesetzt wurden, kontaktierten früher oder später eine IP-Adresse, die in den Listen auftaucht. Zwischen 12 und 17 Prozent der IP-Adressen tauchen in Blocklisten auf.
- Sich zu schützen, ist einfach. Schon das Blocken der fünf am häufigsten genannten IPs sorgt für einen fast vollständigen Schutz. Es besteht nur noch eine 1-prozentige Chance sich mit einem "Fake" zu verbinden.
- Die Inhalteanbieter tarnen sich gut. Die Jagd nach Filesharern wird von der Industrie meist zu Drittanbietern ausgelagert. Diese wissen aber, wie sie sich tarnen können. Nur 0,5 Prozent der IP-Adressen, bei denen ein Reverse DNS Lookup möglich war, konnten tatsächlich Medienunternehmen zugeordnet werden.
- Die Helfer der Inhalteanbieter arbeiten mit IPs, die normalerweise nicht Teil des öffentlichen Internets sind. Die Mehrzahl der 15 am häufigsten geblockten Adressen befindet sich in derartigen Bereichen. Auf diese Weise wollen die "Fakes" ihre Identität schützen, während sie Dateien über Filesharing-Netze vertreiben.
- Nachricht versenden
- Kommentieren
- Hinweis einsenden
Diese Nachricht empfehlen:
Schreiben Sie uns Ihre Meinung, bewerten Sie Kommentare oder diskutieren Sie mit anderen WinFuture.de Lesern!
Melden Sie sich jetzt kostenlos anoder verwenden Sie Ihren bestehenden Zugang.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
WinFuture Mobil
Auch Unterwegs bestens informiert!Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.
Meist kommentierte Nachrichten
Community
- Hoodlum - vor 0 Sekunden
in der Rubrik News - eN-t - vor 46 Sekunden
in der Rubrik News - Real_Bitfox - vor 3 Minuten
in der Rubrik News - Big_Berny - vor 4 Minuten
in der Rubrik News
Forum
-
Acta wird vorerst nicht unterschrieben
Mudder - vor 2 Minuten -
brauche ich ein neues netzteil,wenn ich neuen prozessor kaufe?
hangman66683 - vor 15 Minuten -
Firefox führt nur Google-Links nicht mehr aus !
Mr. Floppy - vor 28 Minuten -
PC Kaufberatung
Possum - vor 1 Stunde -
WMI SNMP-Anbieter
Edi-42 - vor 1 Stunde
MSDN Online
News rund ums Web
HTML5 ? die Serie: Alles über Web-Standards
22.12.2011
MSDN Hotline: "Pinned Sites" im Fokus
19.09.2011
WP7 App: MSDN Online auf dem Windows Phone
15.09.2011






Alle Kommentare zu dieser News anzeigen