Lobby der Softwarehersteller jagt Berliner "Piraten"

Software Die deutsche Hauptstadt Berlin wird von der Softwareindustrie als einer der Schwerpunkte im Kampf gegen die illegale Verbreitung ihrer Produkte angesehen. Deshalb baut der Branchenverband Business Software Alliance (BSA) nun seine Aktivitäten in Berlin aus. An einem Gebäude der Humboldt-Universität hat man zum Beispiel ein großformatiges Plakat anbringen lassen, auf dem man vor allem Unternehmen warnt, dass man verstärkt Jagd auf Lizenzverstöße machen will. "Das Netz zieht sich zu. Sie haben noch bis zum 31. Oktober Zeit" heißt es auf dem Plakat.

Der Lobby-Verband, zu dessen Mitgliedern auch Firmen wie Microsoft, Adobe und Apple gehören, hatte in den letzten Wochen mehrfach über Fälle von Urheberrechtsverletzungen im großen Stil berichtet. Ein großer Händler für Büroutensilien muss zum Beispiel 600.000 Euro für Schadenersatzzahlungen und den Erwerb weiterer Softwarelizenzen aufbringen, weil die BSA nachgewiesen hatte, dass das Unternehmen illegale Software einsetzte.

In einem anderen Fall wurde ein international aktives Unternehmen aus der Medienbranche ertappt, weil es Software häufiger installiert hatte, als in den Lizenzverträgen mit dem Hersteller vereinbart. Die Schadenssumme soll sich auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen. Außerdem soll es vermehrt Hinweise auf Lizenzverstöße durch Berliner Unternehmen geben.
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