Skype-Mitgründer: Übernahme durch eBay zu teuer
Niklas Zennström, einer der beiden Gründer des Internet-Telefonie-Anbieters Skype, erklärte am gestrigen Dienstag auf einer Konferenz, dass das Online-Auktionshaus eBay bei der Übernahme von Skype im Jahr 2005 zu viel für den VoIP-Dienst gezahlt hat.
"Wir mussten die Wachstumskurve skizzieren und zeitlich bemaßen, haben das aber wohl ein wenig überschätzt", so Zennström auf der jährlich stattfindenden ETRE-Konferenz in Budapest. "In Sachen Monetarisierung sind wir über das Ziel hinausgeschossen", so Zennström weiter.
Erst in der letzten Woche, hatte man bei eBay angekündigt, eine Milliarde US-Dollar auf den Kaufpreis von 2,6 Milliarden US-Dollar abzuschreiben (wir berichteten). Der Grund hierfür ist, dass Skype die hohen Erwartungen des Auktionshauses nicht erfüllen konnte.
Ebenfalls in der vergangenen Woche, kündigte Zennström an, künftig nicht mehr als Chef von Skype zur Verfügung zu stehen. Er möchte sich in Zukunft vermehrt um sein neues Projekt, das Internet-Fernsehen Joost kümmern. Dort war vor kurzem der öffentliche Betatest gestartet (wir berichteten).
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