Apple als Auslöser von Lieferengpässen bei Intel?

Wirtschaft & Firmen Derzeit kursieren Gerüchte, wonach es gegen Ende des Jahres weltweit zu Engpässen bei Intel-Prozessoren kommen könnte. Verantwortlich dafür ist angeblich Apple. Das Unternehmen soll sich nämlich einen Großteil der kommenden Prozessoren gesichert haben. So berichtet das Nachrichtenportal "The Inquirer", dass Apple fast alle der auf 45nm-Basis hergestellten Prozessoren der Penryn-Reihe vorbestellt hat, um diese in den eigenen Geräten zu verbauen. Beliebt ist vor allem der Quad-Core-Prozessor Xeon DP X5482, der mit 4x3,2 GHz getaktet ist.


Während CPUs mit dem Codenamen Yorkfield Extreme in kommenden iMacs verbaut werden sollen, plant man angeblich die Xeon-Prozessoren mit dem Codenamen Harpertown in den neuen Mac Pro-Geräten zu verbauen. Gerade die hohe Speicherdurchsatzrate und SSE4-Verbesserungen seien der Grund für die Entscheidung, heißt es.

Ob die Gerüchte tatsächlich der Wahrheit entsprechen, ist nicht bekannt. Es klingt jedoch etwas unwahrscheinlich, dass Intel das komplette Prozessor-Kontingent auf einen Schlag an Apple verkaufen wird. Bereits am 12. November sollen erste Prozessoren der Penryn-Reihe erscheinen (wir berichteten).
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