Filesharing-Urteil: US-Regierung begrüßt harte Strafe

Internet & Webdienste Die amerikanische Musikindustrie konnte sich in der letzten Woche über einen historischen Sieg im Kampf gegen die illegale Verbreitung ihrer Erzeugnisse über das Internet verbuchen. Im ersten Filesharing-Verfahren, das von einem Schwurgericht entschieden wurde, wurde eine junge Frau zur Zahlung von rund 220.000 US-Dollar verurteilt. Die US-Regierung unter Präsident Bush hat nun zu dem Fall Stellung genommen und die Entscheidung begrüßt. Der Fall beweise, dass das die derzeitigen Gesetze im Kampf gegen Filesharing effektiv eingesetzt werden können, sagte Chris Israel, der von US-Präsident Bush beauftragte Koordinator für den Internationalen Schutz des Urheberrechts, gegenüber Cnet.

Israel war vor seiner Bestimmung zur Urheberrechtsbeauftragen der US-Regierung für den Medienkonzern Time Warner tätig. Er bezeichnete die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten als eine Gefahr für die amerikanische Industrie, die nicht nur Arbeitsplätze koste, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft bedrohe.

Die 30-jährige alleinerziehende Mutter zweiter Teenager, die für jedes der angeblich von ihr heruntergeladenen 24 Lieder eine Strafe in Höhe von 9250 US-Dollar zahlen muss, kündigte unter dessen an, die Summe selbst aufbringen zu wollen. Sie werde nicht selbst um Hilfe bitten, was die Zahlung der ihrer Meinung nach "lächerlichen" Strafe angeht, eventuelle Angebote aber natürlich annehmen. Sie beteuerte erneut ihre Unschuld, da sie noch nie Musik hoch- oder heruntergeladen haben will.
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