Microsoft geht gegen 'Piraterie' im Mittleren Osten vor

Microsoft Microsoft versucht seit Jahren mit verschiedenen Mitteln gegen die illegale Verbreitung seiner Software vorzugehen. Jetzt hat das Unternehmen auf der arabischen Halbinsel eine Reihe von Unternehmen dingfest gemacht, die im großen Stil mit illegalen Kopien von Microsoft-Produkten gehandelt haben sollen. Die insgesamt vier Firmen aus dem Oman, einem Nachbarland der Vereinigten Arabischen Emirate, haben sich mit Microsoft außergerichtlich geeinigt. Sie dürfen ihr Geschäft weiterhin betreiben, der Vertrieb von illegal kopierten Microsoft-Produkten muss jedoch eingestellt werden.

Der Einigung waren Durchsuchungen der Geschäftsräume durch die lokalen Behörden vorangegangen, bei denen illegale Kopien sichergestellt wurden. Rund 62 Prozent der im Oman verwendeten Software ist nicht ordnungsgemäß lizenziert, wird also illegal eingesetzt.

Microsoft erklärte, dass man künftig weiterhin verstärkt gegen die Verbreitung illegaler Software im Mittleren Osten vorgehen will, da die Piraterieraten durch die zunehmende Nutzung des Internets in der Region steigen.
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