Datenschutzbeauftrager gegen Google & DoubleClick

Internet & Webdienste Der Suchmaschinenbetreiber Google versucht derzeit den Online-Werbevermarkter DoubleClick zu übernehmen. Der Prozess verläuft jedoch schwieriger als gedacht, da sich Widerstand gegen die Übernahme regt. Viele Kritiker - darunter auch Microsoft - befürchten eine marktbeherrschende Stellung Googles im Bereich der Online-Werbung.

Auch in Sachen Privatsphäre verheißt die Übernahme von DoubleClick durch Google nach Meinung von Datenschützern nichts Gutes. In einem Brief an die EU-Kommission, die sich derzeit mit der geplanten Übernahme beschäftigt, hat sich nun auch Thilo Weichert, der Datenschutzbeauftrage von Schleswig-Holstein, gegen den Milliarden-Deal gewandt.


Seiner Meinung nach würde die Übernahme zu massiven Verletzungen des Rechts auf Privatsphäre führen, wenn die Datenbanken von Google und DoubleClick vereint werden. Weichert wies die EU-Wettbewerbshüter darauf hin, dass viele Suchmaschinen schon jetzt die Privatsphäre der Verbraucher verletzen, weil sie Daten zu Suchanfragen jahrelang vorhalten.

Google hat bisher auf alle Bedenken nur mit den immergleichen Stellungnahmen reagiert. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben davon aus, dass der Wettbewerb im Online-Werbemarkt durch die Übernahme verbessert wird. Außerdem sollen sowohl die Verbraucher, als auch die Werbetreibenden davon profitieren können.

Auch die Kritik, wonach eine Zusammenlegung der Datenbanken von Google und DoubleClick zu massiven Eingriffen in die Privatsphäre führen würde, wies der Suchmaschinenbetreiber zurück. DoubleClick habe keine Rechte an den Daten, die das Unternehmen für seine Kunden erhebt und verarbeitet, hieß es.
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...darunter auch Microsoft - befürchten eine marktbeherrschende Stellung... - Na das kommt mir doch bekannt vor :)
 
Sicherlich hat MS schwierigkeiten in diesen Markt vor zu dringen und da ist dann so ein Zusammenschluss MS ein richtiger Dorn im Auge. Fragwürdiger ist wie die Daten verwendet werden und in wieweit Rückschlüsse auf den Anwender zu finden sind! Gleicht langsam alles mehr und mehr der Stasi, egal aus welcher Sicht (Trojaner direkt gegen die Person, Werbung "für" die Person)
 
Der "Datenschutzbeauftragte" - übrigens ein zahnloser Tiger - sollte mal gegen die Schäubles protestieren.
 
@angel29.01: den gleichen Gedanken hatte ich auch. Was nutzt uns schon ein Datenschutzbeauftragter wenn die Regierung selbst alle ausspionieren möchte (natürlich nur in Einzelfällen und bei begründeten Verdacht)
 
@angel29.01: Heisst das jetzt, das der Zusammenschluss Google und Double Click unbedenklich ist oder gar positiv - oder was wolltest Du uns damit sagen. Zum Thema der News jedenfalls offensichtlich nichts !


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