Skype kann eBays hohe Erwartungen nicht erfüllen

Wirtschaft & Firmen Der VoIP-Dienst Skype wird zwar von Millionen Nutzern verwendet, doch offenbar erfüllt dies nicht die Erwartungen von eBay, dem Online-Auktionshaus, das Skype September 2005 in einem Milliardengeschäft übernommen hatte. eBay hat den Wert seiner Übernahme von Skype um fast 50 Prozent nach unten korrigiert. Gleichzeitig teilte man mit, dass Niklas Zennström, einer der beiden Gründer, künftig nicht mehr Chef von Skype sein wird. Ursprünglich wollte eBay den Telefoniedienst schnell zum dritten Standbein seines Geschäfts neben dem Online-Auktionshaus und dem Bezahldienst PayPal machen. Bisher ist daraus trotz steigender Nutzerzahlen nichts geworden.

eBay gestand zwar ein, dass die Hoffnungen, welche man sich nach der Übernahme von Skype gemacht hatte, bisher nicht erfüllt wurden, zeigte sich aber zuversichtlich, dass man sein Ziel auf längere Sicht erreichen kann. Es gebe derzeit keine Pläne, diesen Unternehmensteil wieder abzustoßen, hieß es.

Nachdem Niklas Zennström nun nicht mehr Chef von Skype ist, will sich eBay außerhalb der eigenen Reihen nach einem neuen Kandidaten für die Position umschauen. Einer der Gründe für Zennströms Absetzung dürften auch die enttäuschenden Umsatzzahlen des VoIP-Anbieters seien, die mit 168 Millionen US-Dollar weit hinter den Erwartungen zurückblieben.
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