Microsoft kommentiert Fehler nach heimlichen Updates

Windows Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Microsoft einige in Windows enthaltene Dateien, die für die Nutzung der integrierten Updatefunktionen von XP und Vista notwendig sind, auf den neuesten Stand gebracht hat, ohne die Anwender darüber zu informieren. In der Folge gab es nicht nur Proteste gegen Microsofts Vorgehen, sondern es hieß auch, dass die heimliche Aktualisierung der Dateien zu einem Fehler im Zusammenhang mit der Reparaturfunktion von Windows führt. Bei Systemen, die mit dieser Funktion repariert wurden, kann eine Vielzahl von Updates nicht mehr über Windows Update installiert werden.

Microsoft hat sich nun zu den Problemen geäußert und den Fehler bestätigt. Inzwischen soll der zugrunde liegende Bug gefunden worden sein. Außerdem hat Microsoft nach eigenen Angaben Maßnahmen eingeleitet, um die Ursache zu beseitigen. Die Erklärung für die Wurzel der Probleme ist recht einfach.

Die zuständigen Entwickler erklärten, dass bei der Nutzung der Reparaturfunktion die heimlich aktualisierten Dateien wieder durch die alte Version von der Windows-Installations-CD ersetzt werden. Die aktuelle Version von Windows Update enthält jedoch eine Datei, die in der ursprünglichen Ausgabe von Windows XP mit Service Pack 2 nicht enthalten war.

Nach der Reparatur des Systems ist diese Datei zwar im System vorhanden, die entsprechenden Einträge in der Registrierungsdatenbank fehlen aber, wodurch die Installation der rund 80 betroffenen Updates fehlschlägt. Microsoft will in Kürze einen Knowledgebase-Eintrag mit Lösungsansätzen veröffentlichen.

Schon vorab veröffentlichten die Entwickler von Windows Update in ihrem Weblog bereits den Lösungsweg, der auch in dem bald erscheinenden Knowledgebase-Eintrag zu finden sein wird.

Hier nun die von Microsoft vorgeschlagene Methode, um die Update-Probleme bei aktuellen reparierten Systemen zu beheben:

1. Zunächst muss der Automatische Update-Dienst abgeschaltet werden. Dazu sind folgende Schritte notwendig:
  • Klicken Sie auf "Start", dann auf "Ausführen" und geben sie den Befehl cmd ein, um die Eingabeaufforderung zu starten.
  • In der Eingabeaufforderung geben Sie folgende Kommandos ein. Nach jedem Kommando muss jeweils die ENTER-Taste gedrückt werden:

    net stop wuauserv (ENTER)
    exit (ENTER, schließt die Eingabeaufforderung)

2. Als nächstes muss die von Windows Update verwendete Datei in die Registrierungsdatenbank eingetragen werden, wozu folgende Schritte notwendig sind:
  • Klicken Sie auf "Start", dann auf "Ausführen" und geben Sie erneut den Befehl cmd ein, um die Eingabeaufforderung zu starten.
  • In der Eingabeaufforderung müssen nun das folgende Kommando eingegeben werden. Nach der Eingabe muss die ENTER-Taste gedrückt werden. Danach sollte eine Bestätigungsmeldung angezeigt werden, in diesem Fall einfach auf "OK" klicken:

    regsvr32 %windir%\system32\wups2.dll (ENTER)
    (%windir% ist der Pfad des Ordners, in dem Windows installiert wurde. Im Normalfall ist die "C:\Windows".)

    Bei 64-Bit-Systemen muss ein anderer Befehl eingeben werden, der wie folgt lautet:

    regsvr32 %windir%\syswow64\wups2.dll

3. Nun muss der automatische Update-Dienst wieder eingeschaltet werden. Dazu sind folgende Schritte notwendig:
  • Klicken Sie auf "Start", dann auf "Ausführen" und geben sie den Befehl cmd ein, um die Eingabeaufforderung zu starten.
  • In der Eingabeaufforderung geben Sie folgende Kommandos ein. Nach jedem Kommando muss jeweils die ENTER-Taste gedrückt werden:

    net start wuauserv (ENTER)
    exit (ENTER, schließt die Eingabeaufforderung)

Hinweis: Die Fehler beim Einspielen von Updates betreffen nur bestimmte Systeme mit Windows XP in der 32- oder 64-Bit-Variante. Windows Vista ist von dem Problem nicht betroffen. Der Lösungsweg sollte nur angewendet werden, wenn die Probleme beim jeweiligen System tatsächlich auftreten.

Weitere Informationen: Windows Update Team Blog
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