Ehemalige BenQ-Mitarbeiter erhalten Geld von der EU

Wirtschaft & Firmen Die EU-Kommission hat angekündigt, den 3300 ehemaligen Mitarbeitern des insolventen Handy-Herstellers BenQ Mobile Deutschland mit einem Hilfsfonds unter die Arme greifen zu wollen. Insgesamt handelt es sich um eine Summe von 12,8 Millionen Euro. Wie Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) erklärte, soll das Geld in erster Linie dazu verwendet werden, um den ehemaligen Mitarbeitern Weiterbildungen zu ermöglichen. Auch Zuschüsse für Existenzgründungen oder Umzüge sollen jedoch gezahlt werden. Erste Auszahlungen werden für Anfang 2008 erwartet.


"Dies ist eine gute Nachricht für die Betroffenen in Nordrhein- Westfalen und auch in Bayern", so Müntefering in einem Brief an den nordrhein-westfälischen Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Die monatelangen Versuche das Unternehmen nach der Anmeldung des Insolvenzantrages zu retten, waren im Februar 2007 endgültig gescheitert (wir berichteten).

Ein erstes Maßnahmenpaket soll Medienberichten zufolge bereits am kommenden Montag starten. Davon betroffen seien 1719 ehemalige BenQ Mobile-Mitarbeiter am Standort Kamp-Lintfort, 1342 Ex-Mitarbeiter in München, sowie 242 ehemalige Angestellte in Bocholt. Das Geld selbst könne jedoch erst fließen, sobald das EU-Parlament und der EU-Rat zugestimmt haben, heißt es.
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