AOL wird umgebaut - Stellenabbau in Europa geplant?

Wirtschaft & Firmen Wie gestern bekannt wurde, möchte der Internetdienstleister AOL sein Geschäft in Europa umstrukturieren. Dabei sei laut AOL-Sprecher Jens Nordlohne auch ein Stellenabbau in Deutschland und anderen europäischen Märkten nicht auszuschließen. "Im Kontext mit unserer Expansion auf verschiedene Märkte in Europa überprüfen wir derzeit, wie wir Kräfte bündeln können", so Nordlohne. Einem Bericht des Fachmagazins "Werben & Verkaufen", in dem es heißt, dass das Unternehmen in einer "dramatischen Schieflage" sei, widersprach er jedoch.


Das Fachmagazin berichtete am gestrigen Mittwoch, dass von den derzeit etwa 170 AOL-Mitarbeitern in Deutschland 100 entlassen werden sollen. Nordlohne bestätigte zwar, dass man die Mitarbeiter in Hamburg über den geplanten Konzernumbau informiert habe, konkrete Zahlen darüber, wie viele Personen entlassen werden sollen, gebe es jedoch nicht.

"Die Geschäftsführung befindet sich nun in der ersten Gesprächsrunde mit dem Betriebsrat. Daher kann es noch gar keine konkreten Zahlen über einen möglichen Arbeitsplatzabbau geben", so Nordlohne weiter. Erst im vergangenen Jahr hatte AOL im Zuge des Verkaufs des Zugangsgeschäftes an Hansenet zahlreiche Mitarbeiter entlassen.
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