Viren-Entwickler muss für vier Jahre ins Gefängnis

Internet & Webdienste In China wurden im Februar erstmals die Autoren eines Computervirus verhaftet, der Ende 2006 Millionen Rechner im Reich der Mitte infiziert hatte. Dadurch waren große Schäden entstanden, was nun zu einer Verurteilung der jungen Männer geführt hat. Die chinesischen Behörden teilten mit, dass man vier der sechs Angeklagten zu Haftstrafen verurteilt hat. Der Programmierer des Schadprogramms muss für vier Jahre ins Gefängnis. Er hatte umgerechnet gut 15.000 Euro verdient, indem er nach der Infektion zahlreicher PCs eine AntiVirus-Software verkaufte.

Medienberichten zufolge sagte der Verurteilte, dass er nicht mit den verheerenden Auswirkungen seines Programms gerechnet habe. Außerdem drückte er sein Bedauern über die Infektion zahlloser Systeme aus und bat die Betroffenen um Entschuldigung.

Der Virus war in der Lage, die Symbole auf dem Desktop durch eigene Bilder zu ersetzen, die einen Panda mit drei brennenden Räucherstäbchen zeigen. Er löschte zudem Dateien, beschädigte dadurch auch Programme und löste Angriffe auf bestimmte Internetportale aus.

Drei seiner Komplizen wurden ebenfalls zu Haftstrafen verurteilt. Sie müssen nun für bis zu zweieinhalb Jahre ins Gefängnis. Varianten des "Panda-Virus" waren übrigens auch in der Lage, Passwörter und andere vertrauliche Daten zu sammeln, die im Internet gehandelt werden.
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