Apple-Chef Jobs als Zeuge im Aktienskandal geladen

Wirtschaft & Firmen Wie der US-Nachrichtensender Bloomberg heute berichtet hat, hat die US-Börsenaufsicht SEC Apple-Chef Steve Jobs als Zeugen im Aktienskandal geladen. Er soll im Vorfeld eines Verfahrens gegen die ehemalige Apple-Anwältin Nancy Heinen seine Aussage machen, heißt es.

Heinen und dem ehemaligen Finanzvorstand von Apple, Fred Anderson, wird vorgeworfen, Aktienoptionen des Unternehmens rückdatiert zu haben. Im Vorfeld der Ermittlungen soll bereits festgestellt worden sein, dass Steve Jobs weder von den Rückdatierungen gewusst, noch davon profitiert hat.



Wie Bloomberg weiter berichtet, soll Heinen ein Sitzungsprotokoll des Vorstandes gefälscht haben. Darin sei vermerkt gewesen, dass Steve Jobs weitere Aktienoptionen erhalten soll. Die entsprechende Sitzung hat nach Informationen von Bloomberg jedoch überhaupt nicht stattgefunden. Bei der Befragung unter Eid, möchte man nun herausfinden, was Jobs tatsächlich über die Vorgänge weiß.

Mit seiner Aussage, mit der jedoch nicht vor November zu rechnen ist, könnte Jobs alle Anschuldigungen über eine Beteiligung am Aktienskandal zurückweisen. Gerade der ehemalige Finanzvorstand Anderson hatte Jobs in einer Aussage schwer belastet. Er erklärte, dass Jobs bereits seit 2001 von den Vorgängen gewusst haben soll.
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Sehr seltsam, warum zu spät angemeldetes Backdating nicht generell unter Strafe gestellt wird.
 
@twinky: Oder wenn Leute mit n Maserati zum Hartz IV Amt fahren ( nicht als Angestellter : )
 
@MarZ: Man nennt es "Agentur für Arbeit" ... und dort arbeiten kaum "Angestellte" sondern fast nur Beamte ... :)
 
@e-foolution: nope, selbst die "Angestellten! arbeiten dort mittlerweile mit (einjährige)Zeitverträge.
 
@e-foolution: Beispiel "Raumreiniger" bei Agentur für Arbeit, die normal verdienenden "Raumreiniger" wurden durch billigere "Raumreiniger" (Scheiss Lohn Dumping) ersetzt die wesentlich weniger Stundenlohn haben. Die Agentur für Arbeit ist in keinster weise besser.


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