Kühler im Display-Deckel macht Notebooks lüfterlos

Hardware Die Firma Compal ist einer der größten Notebookhersteller der Welt. Der Name des Unternehmens ist dennoch nur wenigen Endkunden bekannt, da Compal vor allem als Vertragsfertiger für große Marken tätig ist. Die firmeneigene Forschungsabteilung hat nun ein neues Kühlkonzept für Notebooks vorgestellt, das den Display-Deckel nutzt, um die im Betrieb entstehende Wärme abzuführen.

Compals Idee basiert auf einer Heatpipe, die die Wärme von CPU, Grafikkarte und anderen Komponenten des Notebooks aus dem eigentlichen Gehäuse zu einem flachen Kühlelement im Display-Deckel leitet. Ziel ist es, dadurch eine effektivere passive Kühlung des Notebooks zu erreichen, wodurch die eingebauten Lüfter entweder ganz entfallen oder zumindest langsamer laufen können.

Von Außen ist ein mit dem neuen Kühlsystem ausgestattetes Notebook nicht von anderen Modellen zu unterscheiden. Die eigentlich wichtigste Neuerung ist jedoch die Integration von Teilen der Heatpipe in das Scharnier des Displays. Compal ist es nach eigenen Angaben gelungen, dafür zu sorgen, dass das Scharnier seinen Dienst trotz der integrierten Durchleitung der Heatpipe problemlos verrichten kann, ohne Stabilität und Zuverlässigkeit einzubüßen.

Das Kühlsystem kann bei CPUs mit bis zu 17 Watt Verlustleistung vollkommen lüfterlos eingesetzt werden. In Verbindung mit langsam laufenden Gehäuselüftern soll die Kühlleistung auch bei CPUs mit mehr Abwärme bewältigt werden können, selbst wenn diese unter voller Last arbeiten. Da dies im Normalfall ohnehin nur selten vorkommt, sollen die Lüfter generell auch bei High-End Notebook-CPUs kaum mehr anlaufen müssen.

Bisher befindet sich der Ansatz noch im Stadium eines Prototyps. Ob und wann die Technologie tatsächlich in der Massenproduktion Verwendung finden soll, ist bisher unklar. Die Idee ist vor allem bei Laptops interessant, die unter schwierigen Umweltbedingungen eingesetzt werden sollen, da sich so auch Geräte realisieren ließen, die vollkommen luft- oder wasserdicht sind. Bei den Kollegen von The Inquirer findet sich ein Foto eines Prototypen.
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