Apple verteidigt die Preispolitik bei iTunes in Europa

Wirtschaft & Firmen Apple präsentierte gestern sein iPhone in Deutschland und gab T-Mobile als exklusiven Mobilfunkpartner bekannt. Steve Jobs nutzte die Gelegenheit und äußerte sich zu einem für sein Unternehmen durchaus brisantes Thema - die Preispolitik beim Musikvertrieb über die iTunes-Plattform in Europa. Zuvor wurde bekannt, dass die Wettbewerbshüter der Europäischen Union offenbar nun auch Apple ins Visier nehmen, weil das Unternehmen Musik über iTunes je nach Land mit großen Preisunterschieden anbietet. So kostet ein Titel, der in Deutschland für 99 Cent zum Kauf angeboten wird, in England umgerechnet 1,13 Euro.

Jobs sagte, dass jeder Europäer in jedem Land Musik bei iTunes zum gleichen Preis kaufen können sollte. Dies ist aber bisher nicht gewährleistet. Apple soll der EU nach Medienberichten mitgeteilt haben, dass es in den Verträgen mit den Musikfirmen keine Klauseln gibt, die vorschreiben, die iTunes-Läden der europäischen Länder von einander zu trennen oder unterschiedliche Preise zu verlangen.

Apple begründete die Entscheidung, kein gemeinsames iTunes-Portal für alle EU-Länder anzubieten, mit den unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen in Europa. Dies mache es generell schwieriger in Europa iTunes anzubieten als in den USA. Auf diese Weise will man offenbar die Anschuldigungen der EU entkräftigen, wonach Apple die angeblich von den Plattenfirmen festgelegten Preise in den einzelnen Ländern fördert.
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