Intel: Mooresches Gesetz ist in 10 Jahren ungültig

Hardware Gordon Moore, Gründer der Firma Intel und Namensgeber des bekannten Mooreschen Gesetzes, hat in einem Interview mit dem Magazin "Tech Nation" zugegeben, dass sein Gesetz vermutlich in 10 bis 15 Jahren nicht mehr gültig sein wird. Das Gesetz besagt, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. In der ursprünglichen Formulierung von 1965 hieß es noch, dass dies jedes Jahr der Fall sein wird. Gelegentlich ist auch von einer Verdoppelung der Integrationsdichte die Rede, also der Anzahl an Transistoren pro Flächeneinheit.

Inzwischen ist Moore der Meinung, dass sich diese Entwicklung nicht ewig fortsetzen wird. Spätestens in 15 Jahren soll ein theoretisches Limit erreicht sein, das nicht mehr überwunden werden kann.

Bei der Herstellung der Prozessoren setzt Intel derzeit auf ein Verfahren mit einer Strukturbreite von 65 Nanometer. Bei der Umstellung auf 45 Nanometer läuft man Gefahr, so genannte Leckströme zu provozieren. Ein silberfarbiges Metall namens Hafnium soll dies verhindern und somit für einen problemlosen Umstieg auf das 45-nm-Verfahren sorgen. Zwei weitere Metalle, die das bisher eingesetzte Siliziumdioxid und Silizium ablösen, will Intel aus Wettbewerbsgründen nicht verraten.
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