Google spricht sich gegen Microsofts Open XML aus

Wirtschaft & Firmen Anfang September berichteten wir darüber, dass Microsofts Dokumentenstandard Open XML vorerst nicht zum ISO-Standard gewählt wurde. Die Stimmen der einzelnen Länder haben nicht ausgereicht, um ein "Ja" im Schnellverfahren zu erreichen. Der Suchmaschinenbetreiber Google hat sich nun in einem Blog-Eintrag gegen Open XML ausgesprochen - man begrüße die Entscheidung der International Organization for Standardization (ISO). Laut Google gab es bei dem Standardisierungsprozess ein großes Problem: Die mit über 6000 Seiten sehr umfangreichen Spezifikationen konnten in der kurzen Zeit nicht überblickt werden.

Die undokumentierten Funktionen verhindern laut Google, dass die Mitbewerber Open XML nicht implementieren können. Die Abhängigkeit von anderen proprietären Formaten kommt noch erschwerend hinzu. Da die Kosten für zwei Dokumentenstandards für Entwickler zu hoch sind, ruft Google dazu auf, sich auf das bereits standardisierte OpenDocument-Format zu konzentrieren.

Im März 2008 soll eine weitere Abstimmung zum Thema OPen XML als ISO-Standard stattfinden. Bis dahin will Microsoft die technischen Kommentare der ISO-Mitglieder analysieren und darauf basierend Verbesserungen vornehmen.
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