Sony will PlayStation-CPUs nicht mehr selbst fertigen

Wirtschaft & Firmen Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, plant der japanische Unterhaltungselektronikkonzern Sony den Verkauf seiner Spielechip-Werke an seinen Konkurrenten Toshiba. Bislang wollten die beiden Unternehmen die Berichte jedoch nicht kommentieren. Toshiba soll dem Bericht zufolge auch die Werke übernehmen, in denen der Mikroprozessor "Cell" produziert wird. Dieser sehr leistungsstarke Prozessor wird unter anderem in Sonys Spielekonsole PlayStation 3 verwendet. Als Grund für einen möglichen Verkauf wurden Kosteneinsparungen genannt.


So heißt es aus firmennahen Kreisen, dass sich Sony künftig verstärkt auf die Produktion der Chips für Videokameras und Digicams konzentrieren wolle. Darüber hinaus, sei der Verkauf der Chip-Sparte ein Teil des Sanierungsplanes, den sich Sony im Jahr 2004 auferlegt hatte.

Um die reibungslose Versorgung mit Chips, beispielsweise für die PlayStation 3, auch weiterhin zu gewährleisten, plane man bei Sony darüber hinaus ein Joint-Venture mit Toshiba, heißt es. Der Verkaufspreis für die Chip-Sparte soll dem Bericht zufolge bei rund 625 Millionen Euro liegen.
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