Microsoft rutscht klammheimlich auf den Fahrersitz

Hardware Mit den Kommunikationssystemen "Blue&Me" bzw. "Sync" hat Microsoft zumindest bei den Autoherstellern Fiat und Ford bereits eigene Produkte untergebracht. Auch in anderen Bereichen will Microsoft nun immer weiter in den Automobilsektor vordringen.

Erst vor kurzem hatten die Redmonder eine Zusammenarbeit mit Siemens VDO bekannt gemacht, in deren Rahmen man im Bereich der Navigationssysteme verstärkt Fuß fassen will. Mit seinem Paket "Microsoft Auto", das auch die Grundlage für die bei Fiat und Ford verwendeten Systeme bildet, will der Softwarekonzern künftig auch bei anderen Herstellern hausieren.


Im Gespräch mit EETimes ließ Microsoft kürzlich verlauten, dass das auf Windows Mobile basierende Bertriebssystem basierende Paket derzeit auf eine Vielzahl weiterer Hardware-Plattformen portiert wird, um es den Bedürfnissen der verschiedenen Autohersteller anzupassen.

Zum damit einhergehenden Ausbau der Funktionen gehört nach Meinung von Microsoft auch, dass das System künftig auch Aufgaben übernehmen wird, die dem Fahrer seine "Arbeit" erleichtern. Dies bedeutet, dass Microsoft-Software künftig tatsächlich für die Steuerung von Fahrassistenten eingesetzt werden könnte.

Bis es soweit ist, wird aber wohl noch einige Zeit vergehen. Vorerst konzentriert man sich auf kleinere Schritte. So wurde auf der IAA in Zusammenarbeit mit Fiat eine Erweiterung für "Blue&Me" vorgestellt, die unter dem Namen EcoDrive mit Hilfe eines USB-Sticks eine Optimierung des Fahrstils für weniger Verbrauch ermöglichen soll. Dazu werden während der Fahrt verschiedene Daten aufgezeichnet, die dann am PC ausgewertet werden können.
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Das wurde in den letzten Jahrzehnten immer wieder angesprochen, versucht und dann vernichtet. Erst heute kommen die ersten Spurassistenten auf den Markt, die Park-Assistenten brauchen noch Jahre und bis es einen funktionierenden Fahrassistenten gibt - nunja. Ferner ist sowas laut StVO bei uns vorerst eh nicht möglich. Daher muss man sich darüber nicht aufregen.
 
@TobWen: Parkassistenten gibt es bereits in Serienfahrzeugen, u.a. von Lexus und VW
 
@TobWen: Der Fahrer wird sowieso nie komplett vom Computer ersetzt werden können, sondern nur unterstützend wirken, denn dafür ist der Strassenverkehr viel zu komplex.
 
@sini: kannst doch den kindern auch p2p connection über wlan verpassen. ^^ dann warnt sie ein vibrationsalarm vor ankommenden fahrzeugen. und wenn das kind trotzdem nicht reagiert, bekommt es eine morphium injektion, die es sofort beteubt ^^


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