Trojaner in Flash-Werbebannern bei MySpace & Co

Internet & Webdienste Der Sicherheitsdienstleister ScanSafe hat mitgeteilt, dass die Nutzer einiger besonders populärer Web-Portale, darunter auch MySpace, Photobucket und Bebo, in den vergangenen Wochen Schadsoftware ausgesetzt waren, die in Werbebannern versteckt wurde. Die Banner wurden allesamt über Yahoos Right Media Werbenetzwerk ausgeliefert. Sie enthielten einen Trojaner, der großen Schaden auf den Rechnern der Anwender anrichten könnte. Es waren allerdings nur Nutzer gefährdet, die den Internet Explorer in einer nicht aktuellen Version einsetzen.

Right Media teilte mit, dass der Trojaner-Banner über ein Teilnetzwerk ins System gelangt war. Inzwischen sei das Werbemittel entfernt worden. Man wolle künftig weiter an der Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen arbeiten und versuchen, Wege zu finden, derartige Probleme vollständig auszuschließen.

Die Werbebanner waren im Flash-Format realisiert und nutzten eine Sicherheitslücke in Microsofts Internet Explorer aus, die bereits im Februar 2007 geschlossen wurde. Internetkriminelle versuchen immer wieder, Sicherheitslücken auszunutzen, die bereits mit neuen Updates aus der Welt geschafft wurden.
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