Chef der Chipsatz-Sparte von VIA geht zu ASUStek

Hardware Neben AMD und Intel gibt es mit der taiwanischen Firma VIA Technologies noch einen weiteren, wesentlich kleineren Hersteller von x86-Prozessoren. Das Unternehmen dürfte allerdings vor allem für seine Chipsätze bekannt sein. Nun muss VIA nach den enttäuschenden Umsatzzahlen der letzten Zeit einen weiteren Rückschlag hinnehmen.

Ausgerechnet der Chef des Chipsatz-Bereichs hat sich aus dem Unternehmen zurück gezogen. Chewei Lin, Vice President und General Manager von VIAs Platform Group geht mit einem großen Team von Ingenieuren zum taiwanischen Mainboard-Hersteller und Vertragsfertiger ASUStek bzw. ASMedia, einem Subunternehmen, das Chips für MP3-Player und LCD-Fernseher entwickelt.

Insgesamt sollen rund 40 VIA-Mitarbeiter zusammen mit Lin zu ASUStek wechseln, berichtet DigiTimes. VIA dürfte durch diesen Schritt im Wettbewerb mit anderen Chipsatzherstellern wie Nvidia, AMD und Intel weiter geschwächt werden. Das Unternehmen erzielte bis vor kurzem einen Großteil seiner Umsätze aus dem Verkauf von Chipsätzen für AMD- und Intel-Prozessoren.

Da sich die CPU-Hersteller in der letzten Zeit jedoch verstärkt auf die Entwicklung eigener Chipsätze für ihre CPUs konzentrieren und mit Nvidia ein weiterer starker Konkurrent herangewachsen ist, hat VIA in diesem Bereich zunehmend mit Problemen zu kämpfen. Auch der Absatz der im eigenen Hause entwickelten Prozessoren ging in der jüngeren Vergangenheit immer mehr zurück.
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