OpenXML-Gegner fordern Abbruch der Abstimmung

Microsoft Nachdem Microsoft mit seinem Dokumentenformat Open XML bei der Schnellzertifizierung als ISO-Standard gescheitert ist, fordern die Gegner nun einen Abbruch des gesamten Prozesses. Vor allem die Sonderbehandlung der Redmonder wird kritisiert. Benjamin Henrion, Leiter der NO-OOXML-Kampagne des Fördervereins für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII), ist der Meinung, dass eine Verlängerung des Prozesses nur zu neuen Skandalen führen würde und damit das Image der Genfer Institution verletzt wird.

Während der Abstimmung im Rahmen der Schnellzertifizierung musste die Internationale Organisation für Normung (ISO) scharfe Kritik einstecken. So gab es in zahlreichen Ländern Unstimmigkeiten bei der Entscheidungsfindung. In Schweden soll Microsoft zusätzliche Stimmen gekauft haben, in Portugal haben Sitzplätze für Wettbewerber gefehlt und in der Schweiz und in Uruguay soll der Wahlvorgang manipuliert gewesen sein.

Trotz allem soll im März 2008 die nächste offizielle Abstimmung stattfinden. Bis dahin will Microsoft seinen OpenXML-Entwurf überarbeiten, so dass noch mehr Länder für die ISO-Standardisierung stimmen. Im ersten Wahlgang wurden viele technische Kommentare eingereicht - werden diese umgesetzt, wollen die Verfasser mit "Ja" votieren.
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