Bertelsmann beendet Streit um Napster endgültig

Wirtschaft & Firmen Bertelsmann hat seinen Streit mit der National Music Publishers Association (NMPA) endgültig beigelegt. Dazu zahlte der Medienkonzern 130 Millionen US-Dollar an den Verband der Musikverleger. Im Gegenzug erhebt die NMPA keine Ansprüche mehr. Im Vorfeld hatte sich Bertelsmann bereits mit den Plattenlabels Universal, EMI und Warner geeinigt. Insgesamt musste der Konzern damit über 400 Millionen US-Dollar für die Marke Napster zahlen. Napster war nach der Gründung durch den US-Studenten Shawn Fanning zu einer der populärsten Tauschbörsen avanciert.

Im Jahr 2002 übernahm dann Bertelsmann die Tauschbörse, musste allerdings bald Insolvenz anmelden, da die Schadensersatzforderungen der Musikindustrie zu hoch waren. Der Software-Hersteller Roxio interessierte sich anschließend für die Marke und brachte den Musik-Dienst Pressplay unter dem Namen Napster neu heraus. Seitdem kann Napster immer mehr Kunden gewinnen.

Die klagenden Plattenfirmen argumentierten damals, dass Napster durch die Investitionen von Bertelsmann noch länger überleben konnte und somit noch mehr Musik illegal getauscht werden konnte. Damit machte sich das Unternehmen der Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen schuldig. Damals hieß es allerdings, dass die "Klagen nach Auffassung von Bertelsmann jeder Grundlage entbehren".
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