Sturm-Wurm nutzt jetzt YouTube als Sprungbrett

Internet & Webdienste Seit Monaten verbreitet sich im Internet der so genannte Sturm-Wurm - inzwischen gibt es mehrere Varianten von ihm. Die Sicherheitsexperten von Websense warnen jetzt vor einer neuen Methode, mit der Autoren versuchen, den Wurm schneller zu verbreiten. Demnach werden E-Mails verschickt, die den Anschein erwecken, dass sie von einem Bekannten kommen, der auf ein lustiges Videos auf YouTube aufmerksam machen will. Folgt man dem eingebetteten Link, gelangt man nicht zum Video-Portal von Google, sondern auf eine Webseite, die bösartigen Code ausführen und damit den Sturm-Wurm installieren will.

Die vom Sturm-Wurm infizierten Rechner bilden inzwischen ein riesiges Bot-Netz, das verwendet werden könnte, um massive Attacken gegen Webseiten zu fahren. Laut dem Sicherheitsdienstleister SecureWorks waren im Juni und Juli insgesamt 1,7 Millionen Rechner vom Sturm-Wurm befallen, von Januar bis Mai waren es nur 2817.

Im Normalfall sind Bot-Netze 1.000 bis 10.000 Rechner stark. Sie werden genutzt um Spam zu versenden oder kleine Dos-Attacken auszuführen. Im Fall des Sturm-Wurms umfasst das Netzwerk bereits mehr als eine Million Rechner und könnte damit für einen massiven Angriff eingesetzt werden, beispielsweise gegen ein großes Unternehmen oder sogar gegen ein Land.

Der Schädling trägt den Namen Sturm-Wurm, da er zur Zeit des Orkans Kyrill aufkam, der in Nordeuropa große Schäden anrichtete. Er tarnte sich als Informations-Mail, in der man Fakten rund um das Naturereignis finden sollte.
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