Kostenpflichtige Videos: Google entschuldigt sich

Internet & Webdienste In der letzten Woche berichteten wir darüber, dass der Suchmaschinenbetreiber Google den Verkauf von kostenpflichtigen Videos aufgeben will. Nun hat sich der Konzern bei seinen Kunden für die Art und Weise des Vorgehens entschuldigt. Kunden, die bei Google noch ein gewisses Guthaben für kostenpflichtige Videos hatten, bekamen das Geld in Form von Credits für das Bezahlsystem Checkout gutgeschrieben. Nach heftiger Kritik folgte nun die Entschuldigung. Demnach dürfen die mit dem DRM-Schutz versehenen Filme noch weitere sechs Monate abgespielt werden. Außerdem wird das übrige Guthaben auf das angegebene Kreditkartenkonto überwiesen - wer bereits Checkout-Credits erhalten hat, darf diese behalten.

Nach eigenen Angaben hielt Google die Abwicklung über Checkout für unkompliziert, dachte aber nicht daran, dass dies von den Nutzern als eigennützig betrachtet werden könnte. Zukünftig will Google seine Videos nur noch über Werbung finanzieren. Durch den Kauf von YouTube für 1,65 Milliarden US-Dollar wurde der Suchmaschinenbetreiber über Nacht zum Marktführer der Video-Portale.
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