Microsoft betreibt aktive Lobbyarbeit gegen Google

Wirtschaft & Firmen Sowohl Microsoft, als auch der Suchmaschinenbetreiber Google haben vor kurzem große Werbevermarkter übernommen. Während die Redmonder den Kauf der Firma aQuantive bereits erfolgreich abschließen konnten, muss Google beim Kauf von DoubleClick erst noch wettbewerbsrechtliche Hürden überwinden.

Ein Teil der Hindernisse geht dabei ausgerechnet auf das Konto von Microsoft. Der Softwarekonzern hatte zwar bereits kurz nach der Ankündigung der Übernahme Bedenken gegenüber den Plänen von Google geäußert, doch wie jetzt bekannt wurde, betreibt man auch aktive Lobbyarbeit, um den Kauf von DoubleClick durch den Suchmaschinenebtreiber zu verhindern.


Aus Dokumenten, die Microsoft dem US-Senat vorlegte, geht hervor, dass die Redmonder mehrere erfahrene Lobbyisten engagiert haben, damit diese sich bei den Wettbewerbsbehörden für eine Ablehnung der DoubleClick-Übernahme durch Google stark machen. Google hatte seinerseits vor kurzem mitgeteilt, dass man ebenfalls auf die Hilfe von Lobbyisten setzt, um die Zustimmung für das Geschäft zu gewinnen.

Die Frist, in der Bedenken zu Microsofts Kauf von aQuantive geäußert werden konnten, endete am letzten Freitag - ohne Einsprüche von Dritten. So konnten die Redmonder das Geschäft erfolgreich abschließen. Im Falle von Google und DoubleClick gabe es hingegen schon frühzeitig Beschwerden von Dritten, die befürchten, dass der Markt für Online-Werbung durch den Zusammenschluss der beiden Firmen zu stark eingeschränkt würde.
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Wen wundert es, dass MS alles daran setzt diesen Deal zu verhindern? Jeder in deren Situation würde vermutlich genau so handeln. Microsoft versucht einfach nur seine Konkurrenten so klein wie möglich zu halten. Solange sie nur legale Mittel nutzen, und seien sie noch so fragwürdig, bleibt Google nichts anderes übrig als zuzuschauen und / oder ihre Möglichkeiten voll auszunutzen.
 
@TheManic: mit Wettbewerbsmitteln die erlaubt sind, völlig okay :) ____________ naja fragwürdig? mich wundert eher dass google nicht sowas in betracht gezogen hat... die haben beide genug geld um sowas zu starten. würde jetzt meine eigene imaginäre suchmaschine daran scheitern dass ich einfach nicht das geld habe auch andere leute zu beauftragen, protest einzulegen, dann fänd ich es auch fragwürdig
 
@TheManic: lobbyarbeit empfinde ich immer n bissle als fragwürdig.... weil, wasi st es im endeffekt?... meist ists nur irgend ne form von bestechung indem ein bezahlter lobbyist dann nem politiker wahlkampfspenden usw zusagt...
 
@nim: ein kleiner rechtschreibfehler: Suchmaschinenebtreiber, es wurden "e" und "b" vertauscht^^


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