Vodafone/Samsung: Jugendschutzsperre für Handys

Telefonie Um die Weitergabe und den Empfang von jugendgefährdendem Material auf Mobiltelefonen zu unterbinden, haben der Mobilfunkbetreiber Vodafone und der Elektronikkonzern Samsung ein gemeinsames Jugendschutzsystem entwickelt. Dieses wird ab sofort auf dem Samsung SGH-D900i vorinstalliert. Mit wenigen Handgriffen können Eltern die Software aktivieren - dann werden sowohl die Bluetooth-, als auch die Infrarotschnittstelle für den Empfang und das Senden von Dateien gesperrt.

Die Sperre selbst kann laut Vodafone und Samsung nur von den Eltern selbst wieder aufgehoben werden. Um den Schutz von Jugendlichen voranzutreiben, bietet Vodafone seinen Mitbewerbern an, das System kostenlos zu übernehmen.

Die gesperrten Schnittstellen können jedoch auch nicht mehr für andere Zwecke eingesetzt werden, beispielsweise zum telefonieren über ein Bluetooth-Headset. Auch ist der Austausch von fragwürdigen Inhalten über MMS oder den Austausch von Speicherkarten weiterhin möglich.

"Wir möchten helfen, die Verbreitung gefährlicher Inhalte unter Jugendlichen und Kindern zu stoppen", so Samsung-Chef Seung Kak Kang. Auch Vodafone-Chef Friedrich Joussen spricht von einem Schritt in die richtige Richtung. Mit dem Samsung SGH-250v soll in Kürze noch ein zweites Mobiltelefon mit Jugendschutzsystem auf den Markt kommen.
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