"Ionenwinde" sollen Prozessoren effektiver kühlen

Hardware Die Kühlung moderner Prozessoren wird angesichts der immer weiter steigenden Leistung zunehmend problematisch. Deshalb suchen Wissenschaftler in aller Welt seit Jahren nach innovativen Konzepten, um die entstehende Wärme effektiv im Zaum halten zu können. Wie die BBC jetzt berichtet, haben US-Forscher nun einen neuen Ansatz vorgestellt, der vorsieht, die Oberfläche von Chips mit Hilfe von "Ionenwinden" zu kühlen. Sie haben einen Prototypen entwickelt, der eine "Brise" aus geladenen Partikeln generiert und so einen ständigen Luftzug ermöglicht.

Die Wissenschaftler von der Purdue Universität im US-Bundesstaat Indiana lassen die Ionen mit ihrem Gerät über die Chipoberfläche hin und her wandern, so dass Luft transportiert wird. In Kombination mit einem herkömmlichen Luftkühler soll sich so ein dauerhafter Luftstrom erzwingen lassen, was die Kühlung deutlich effektiver macht.

Die Kühlleistung eines konventionellen Lüfters soll sich mit der "Windmaschine" um bis zu 250 Prozent steigern lassen, heißt es. Das nächste Ziel der Forscher ist nun eine Miniaturisierung ihres Prototyps. Kann dies erfolgreich umgesetzt werden, rechnen sie damit, dass schon in drei Jahren erste Produkte auf den Markt kommen können, bei denen die Technologie genutzt wird.

Die Forscher haben sich übrigens genau den richtigen Partner ausgesucht - der Prozessorhersteller Intel ist der wichtigste Unterstützer des Projekts.
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