Realistische Effekte auch mit wenig Leistung möglich

Hardware Amerikanische Wissenschaftler haben nach eigenen Angaben einen Durchbruch bei der Verarbeitung hochkomplexer Bilddaten erzielt. Sie haben einen Weg gefunden, mit dem sich zum Beispiel der Rauch in Kneipen oder Smog über Großstädten realistisch darstellen lässt, ohne dass dafür wie bisher ein extrem großer Rechenaufwand nötig ist.

Gegenüber VNUNet sagte Wojciech Jarosz von der Universität Kalifornien in San Diego, dass man mit dem neuen Ansatz Explosionen, Rauch und die dadurch entstehenden Lichteffekte deutlich schneller als bisher berechnen könne. Bisher wird für realistische Bilder aus dem Computer, auf denen Rauch, Smog, Wolken oder Neben zu sehen ist, sehr viel Rechenleistung benötigt.

Die Forscher setzen auf ein recht simples Konzept. Wenn sich zum Beispiel der Rauch im gesamten Bereich eines Bildes nur leicht verändert, wird die Lichtberechnung nur an wenigen Punkten durchgeführt. Die dabei errechneten Daten werden dann auch für bei umliegenden Stellen verwendet, so dass für das Rendering des Gesamtbildes weniger Leistung benötigt wird.
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trotzdem muss die position im Raum gespeichert und berechnet werden. Ist wohl irgendwie nicht was neues - denke des funktioniert so wie eine referenz in der Programmierung: ein objekt anlegen und dies immer wieder verwendet...
 
@dataCore: Na du scheinsts ja richtig drauf zu haben PS: das dürfte eher auf Heuristiken, gepaart mit caching hinauslaufen.
 
@dataCore: ^^
 
Klingt für mich nach DIVX, wo Blöckeweise festgestellt wird was sich im Bild geänderd hat und nur die gänderten Daten halt gespeichert werden. Aber ich kann mir nicht vorstellen dass die Effekte dann auch genau so gut aussehen wenn Teile der Berechnung weggelassen werden. Gerade bei dem im Text als Beispiel genannten Rauch oder Nebel ist ja eigentlich jeder Partikel in Bewegung, mal schneller mal langsamer, aber eigentlich änderd jeder Pixel seine Position.
 
@Tomarr: Du meinst wohl MPEG. :) Streng genommen kommt aber nicht dieses Prinzip zum Einsatz (wie hier in der News fälschlicherweise angeführt wird), sondern es werden vielmehr "Stichproben" des Rauchs im Bild genommen, wo der Rauch genau berechnet wird. Zwischen diesen einzelnen Punkten werden die Pixel interpoliert. Somit muss nicht jeder Pixel berechnet werden - funktioniert aber nur sinnvoll wenn es sich um eher gleichmäßigen Rauch mit eher wenig Bewegung handelt.


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