Wikipedia: Farben lassen die Artikelqualität erkennen

Internet & Webdienste Die freie Enzyklopädie Wikipedia gehört zu den größten Nachschlagewerken der Welt. Jeder Interessierte hat die Möglichkeit, die darin enthaltenen Artikel mitzugestalten. So entstanden in kurzer Zeit viele Inhalte, jedoch wird oftmals die Qualität kritisiert.

Mit einem neuen System will man nun versuchen, potenzielle Schwachstellen in einem Artikel zu erkennen. Verschiedene Farben sollen dann dafür sorgen, dass die möglicherweise falschen Passagen auch vom Leser als solche erkannt werden. Vorerst soll diese Idee auf kleineren Seiten ausprobiert werden, bevor die ganze Wikipedia "bunt" gestaltet wird.

Strittige Artikel wollen die Wikipedia-Macher an häufig editierten Stellen erkennen. Ein Absatz, der geschrieben wurde und seitdem nicht überarbeitet wurde, gilt als qualitativ hochwertig. Wird ein Absatz aber ständig editiert, scheint es Unstimmigkeiten zu geben, worunter die Qualität leidet.

Sofern die Tests auf den kleineren Seiten positiv ausfallen, dürften wir bald auch in der deutschen Wikipedia bunte Artikel vorfinden. Einen konkreten Zeitplan haben die Verantwortlichen nicht vorgegeben.
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Hm, könnte aber auch sein, dass eine Seite die öfters überarbeitet wird von hoher Qualität zeugt und ein länger nicht bearbeitetes Thema einfach weniger Leute ineressiert.
 
@t.$23: Könnte durchaus sein. Ausserdem werden dann eh wieder irgend welche Trottel sich dran ergötzen und vermeintlich hochwertige Artikel ändern, nur damit diese zurück geändert werden müssen und irgendwann die Farbe wechseln. Dann sitzen sie stolz vor dem Rechner, bohren zur Feier der erfolgreich abgeschlossenen Mission in der Nase und wiederholen das Spiel beim nächsten Beitrag.
 
@t.$23: seh ich irgendwie genauso... aber es kann ja auch sein, das da immer mal was geändert wurde, weil neuigkeiten hinzukam.. neue erkenntnisse usw.. wer überprüft dann den artikel auf richtigkeit?? weil ist ja doof, wenn der text markiert ist und dennoch wirklich richtig ist..
 
@t.$23: Da kann ich nur zustimmen. Ob ein Artikel gut ist oder nicht lässt sich kaum daran fest machen wie oft ein Absatz editiert wird. Es gibt Vandalen, es gibt aktuelle Themen, die häufig überarbeitet werden etc.
 
Eine Farbkennung in dem Sinne ist eigentlich eine gute Idee, nur wie schon angesprochen, ist die Bestimmung der Farbe nicht optimal gewählt. Was ich mir vorstellen könnte, wäre vielleicht ein Benutzerlevel-System einzuführen. D. h. Benutzer die viel Beiträge eintragen und editieren erlangen einen höheren Grad/Level. So kann man Gelegenheitseditierer und Experten von einander trennen. Die Experten mit dem höheren Level bekommen von Grund auf eine bessere Farbkennung beim Verfassen von Artikeln und mit einem Bewertungssystem (User bewerten Artikel) haben sie mehr Einfluss als nicht angemeldete Nutzer. Hmm gute Idee, sollte ich vielleicht mal an Wikipedia schreiben.


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