Umfang der Sammelklage gegen YouTube wächst

Wirtschaft & Firmen Die Mitglieder der National Music Publishers Association haben am gestrigen Dienstag angekündigt, einer Klage gegen die Betreiber des Videoportals YouTube beitreten zu wollen. Darin geht es um die Verletzung von Urheberrechten auf Googles Video-Seite. Die ursprüngliche Klage wurde von der britischen Premier League im Mai eingereicht. Seitdem schlossen sich einige Unternehmen dem Vorhaben an, beispielsweise der Musik-Publisher Bourne und der Eigentümer des Los Angeles News Service, Robert Tur. YouTube konnte sich in der Vergangenheit bereits mit den vier großen Plattenlabels einigen, doch trotzdem nimmt die Anzahl außergerichtlicher Einigung mit anderen Rechteinhabern nicht ab.

Vor allem die Musik-Publisher machen Google das Leben schwer. Zwar besitzen die Plattenlabels die eigentlichen Aufnahmen des Songs, doch die Melodie und die Texte gehören dem Publisher. "Viele Song-Writer und Musik-Publisher betrachten YouTube als Werbeplattform und gleichzeitig Kontaktmöglichkeit mit den Fans", sagte Google in einer Stellungnahme. "Deshalb sind wir überrascht, dass die National Music Publishers Association diesen Weg geht."
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