Millionen kostenlose Laptops für Schüler in Mexiko

Hardware Bill Gates ist seit kurzem nicht mehr der reichste Mann der Welt. Der Mexikaner Carlos Slim löste ihn kürzlich auf der vom US-Wirtschaftsblatt Forbes erstellten Liste als Spitzenreiter ab. Wie Gates, engagiert sich dieser auch für soziale Zwecke. Der mit Telekommunkationsdienstleistungen reich gewordene Slim will nun Millionen Kinder in seinem Heimatland Mexiko etwas Gutes tun. Er ist der Meinung, dass "digitale Bildung" eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Armut ist und will deshalb Millionen Schüler mit kostenlosen Laptops versorgen.

Slim kündigte an, dass man bis Ende des Jahres bereits 250.000 Geräte verteilen werde. Im Laufe des Jahres 2008 sollen weitere eine Millionen Einheiten an Schüler in Mexiko ausgegeben werden. Insgesamt will er noch 2007 mehr als 50 Millionen Euro für die Verteilung der Geräte bereit stellen.

Im kommenden Jahr sollen dann rund 220 Millionen Euro für die Bereitstellung von rund einer Million Laptops reserviert werden. Die Geräte sollen anfangs zum Preis von jeweils rund 220 Euro eingekauft werden, auf Dauer sollen die Kosten jedoch sinken, wobei Slim vor allem auf große Stückzahlen setzt.

Carlos Slim will nach eigenen Angaben mit seinem Engagement vor allem gegen Armut vorgehen. Er habe nicht vor, in "Konkurrenz" mit der Stiftung von Bill Gates und dessen Frau Melinda zu treten. Seine Hoffnung sei stattdessen, dass sich die Hilfe ergänzt. Slim wird wie Gates oft vorgeworfen, mit seinem Unternehmen eine Monopolstellung anzustreben.

In den kommenden Jahren soll das Programm weiter ausgebaut werden. Unter anderem sind Vorschulen geplant, in denen Kinder mit Laptops lernen sollen. Zudem wünscht sich der Wohltäter ein Netzwerk von Bibliotheken, die die Geräte wie Bücher verleihen.
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