Vista: Virenschutz für 64-Bit-Systeme oft lückenhaft

Windows Vista Microsoft selbst bezeichnet Windows Vista als das bisher sicherste Betriebssystem aus eigenem Hause. Auch verschiedene Sicherheitsdienstleister haben diesen Anspruch mittlerweile bestätigt. Dennoch kommt auch das neueste Windows nicht ohne AntiVirus-Software aus. Während die meisten Produkte dieser Art inzwischen in Verbindung mit der 32-Bit-Version des Betriebssystems genutzt werden können, gibt es jedoch noch massive Lücken beim Schutz von Windows Vista 64-Bit. Dies fand eine unabhängige Prüfstelle jetzt heraus.

Nach Angaben von Virus Bulletin haben viele AntiVirus-Programme Probleme damit, Windows Vista in der 64-Bit-Version ausreichend vor Angriffen durch Viren und Würmer zu schützen. Man hatte zuvor 20 verschiedene Produkte getestet. Dabei wurde festgestellt, dass 35 Prozent der Programme nicht die Kriterien des Testprogramms erfüllen.

Ein großes Problem sind offenbar Falschmeldungen. Sechs der Programme, die den Test nicht bestanden haben, scheiterten, weil sie zu viele Falschmeldungen ausgaben, bei denen einwandfreie Dateien als Virus erkannt wurden. Microsofts eigene Software ForeFront bestand den Test.

Auch die Produkte der beiden großen Hersteller wurden von Virus Bulletin zertifiziert. In einigen Fällen enttäuschten jedoch gerade die Programme etablierter Anbieter. Sowohl eTrust von CA und die drei von Trend Micro zur Zertifizierung eingereichten Produkte scheiterten. Die Software von Trend Micro erkannte sogar ein Entwicklungstool von Microsoft als schädlich.

Virus Bulletin wies darauf hin, dass Falscherkennungen ebenso für Arbeitsausfälle sorgen können, wie eine tatsächliche Vireninfektion. Die Tester führen die hohe Fehlerrate und das schlechte Abschneiden einiger Produkte auf die Schwierigkeiten zurück, mit der sich die Hersteller von AntiVirus-Software für die 64-Bit-Variante von Windows Vista auseinander setzen müssen.

Da Microsoft mit PatchGuard eine neue Technologie zum Schutz des Systemkerns einsetzt, die den AntiVirus-Programmen keinen Zugriff auf den Kernel mehr gestattet, müsse man mit anderen Methoden arbeiten als bisher. Virus Bulletin geht davon aus, dass viele Anbieter noch keine optimale Lösung gefunden haben, was zu der ungewöhnlich hohen Fehlerrate führt.

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