Hardware durch starke chinesische Währung teurer?

Software Der Aufstieg Chinas zur wirtschaftlichen Weltmacht scheint kaum noch zu stoppen. Vor allem die Computerindustrie hat in den letzten Jahren kräftig investiert und ihre Produktion zu großen Teilen ins Reich der Mitte ausgelagert. Nun könnte diese Entwicklung aber negative Auswirkungen haben. Einige Analysten warnen derzeit, vor der starken chinesischen Landeswährung Yuan, deren steigender Kurs die Produktion in China teurer werden lässt. Einige Hersteller haben bereits damit begonnen, aus China in andere Regionen auszuweichen, um die Kosten im Wettbewerb mit der Konkurrenz weiter niedrig zu halten.

Für den Großteil der Unternehmen aus der Hardware-Branche, die weiterhin in China fertigen lassen, bedeutet ein weiterer Kursanstieg des Yuan auch steigende Kosten. Dadurch könnten die Endkundenpreise nach Auffassung der Marktbeobachter in naher Zukunft steigen.

Der Effekt soll jedoch erst mit einer gewissen Verzögerung eintreten, da die Hersteller zunächst versuchen dürften, die gestiegenen Kosten nicht and die Kunden weiterzugeben, um sich im heiß umkämpften Markt nicht ins Abseits drängen zu lassen. Sollten die Margen jedoch so stark schrumpfen, dass kaum noch Gewinn zu machen ist, wären die Unternehmen gezwungen, ihre Preise entsprechend nach oben anzupassen.

In der Branche geht man davon aus, dass es nur im Notfall soweit kommen wird. Eher werden die Hersteller beginnen, noch stärker als bisher nach alternativen Produktionsstandorten zu suchen. Intel, Dell und einige andere Größen der IT-Industrie haben ihre Fertigung zum Teil bereits nach Osteuropa oder Südostasien verlegt, um dem immer stärkeren Yuan zu entgehen und weiterhin möglichst günstig produzieren zu können.
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