"Windows 7": Endlich eine neue Benutzeroberfläche?

Windows 7 Dass der Nachfolger von Windows Vista bei Microsoft intern auf den Namen "Windows Seven" bzw. "Windows 7" hört, ist schon seit längerem bekannt. Seit kurzem steht auch fest, dass man in Redmond eine Fertigstellung im Jahr 2010 anstrebt. Weitere Details sind noch nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Nun gibt es Anzeichen dafür, dass der Konzern versuchen will, endlich eine der seit fast zwei Jahrzehnten feststehenden Eigenschaften grundlegend verändern will - die Benutzeroberfläche. Zwar hat man diese mit Windows Vista kräftig aufgebohrt, die Grundzüge stammen jedoch noch aus den Zeiten von Windows 3.0.

Beim Büropaket Office hat man die grundlegende Überarbeitung der Oberfläche bereits hinter sich gebracht. Mit der Version 2007 hielt das so genannte Fluent-Interface mit seiner "Ribbon" genannten Menüleiste Einzug. Nachdem Anfangs Bedenken herrschten, ob der Wechsel nicht zu abrupt stattfindet, scheinen sich die meisten Anwender nun damit angefreundet zu haben.

Die Fluent-Oberfläche, gilt inzwischen als einer der Gründe für die extrem guten Absatzzahlen von Office 2007. Außerdem sind sich die Experten mittlerweile einig, dass Microsoft damit durchaus ein großer Wurf in Sachen Benutzbarkeit gelungen ist. All dies haben die Redmonder dem ehemaligen Chef der Office-Abteilung, Steven Sinofsky zu verdanken.

Dieser hatte mit seinem rigorosen Führungsstil dafür gesorgt, dass Office in kurzem Abständen neu aufgelegt und dennoch grundlegend überarbeitet werden konnte. Nun, da Sinofsky für die Entwicklung von Windows verantwortlich ist, soll offenbar auch bei der Oberfläche des Vista-Nachfolgers frischer Wind Einzug halten.

Sinofsky hat, wie jetzt bekannt wurde, Julie Larsen-Green ins Team geholt, die zuvor für die neue Oberfläche von Office 2007 verantwortlich zeichnete. Als neue Vice President Windows User Experience, soll sie offenbar dafür sorgen, dass der Erfolg von Office 2007 auch beim nächsten Windows erreicht werden kann.

Larsen-Green war neben Sinofsky dafür verantwortlich, dass man bei Office endlich 20 Jahre alte "Gewohnheiten" über Bord warf. Nun ist zu hoffen, dass die Spezialistin für Benutzeroberflächen auch bei Windows für Ordnung sorgt. Dass auch in Vista nicht alles im Reinen ist, dürfte angesichts überladener Menüs wie der Systemsteuerung oder Jahrzehnte alter Font-Dialoge klar sein.

Was genau Sinofsky und Larsen-Green vorhaben wird sich hoffentlich bald zeigen. Bis dahin steht nur eines fest. Julie Larsen-Green ist nicht in die Windows-Abteilung gewechselt, um dafür zu sorgen, dass alles so bleibt wie es ist.
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