Sun: Microsofts Drohungen sind 'Patent-Terrorismus'

Software Seit Microsoft vor einigen Monaten ein erstes Patentabkommen mit dem Linux-Distributor Novell getroffen hat, herrscht in der Open-Source-Szene Aufregung. Seitdem haben die Redmonder mehrfach behauptet, Linux und andere freie Softwareprodukte würden ihre Patente verletzen. Bisher hat Microsoft aber keinerlei Fakten genannt, die die Unterstellungen belegen würden, welche unter anderem von Firmenchef Steve Ballmer ausgesprochen wurden. Jetzt hat mit Sun Microsystems einer der wichtigsten Förderer von Open-Source-Software scharfe Kritik geübt.

James Eagleton, Systems Product Manager bei Sun, sagte, dass Microsofts Taktik in Sachen Open-Source dem Innovationsprinzip im Softwarebereich schade. Das Verhalten der Redmonder könne durchaus als eine Art "Patent-Terrorismus" betrachtet werden, bei dem Patente als Druckmittel missbraucht würden, so Eagleton weiter.

Dieses Szenario widerspreche dem Prinzip der Innovation. Niemand könne eine Situation befürworten, in der sich die Entwickler und Nutzer vor dem Einsatz bestimmter Software-Produkte fürchten müssten, weil ihnen möglicherweise Patentansprüche eines Dritten drohen. Das Ganze sei beinahe ein "Kalter Krieg" der Softwarehersteller.
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