Massenfertigung des 100-Dollar-Laptops beginnt

Hardware Nachdem vor fünf Jahren die Idee des 100-Dollar-Laptops geboren wurde, kann nun endlich die Massenfertigung beginnen. Die Hersteller der einzelnen Komponenten haben grünes Licht erhalten, um die Produktion von Millionen von Teilen zu beginnen.

Die ersten fertigen Geräte des One-Laptop-per-Child-Projekts (OLPC) sollten laut den Verantwortlichen im Oktober ausgeliefert werden können. Bis dahin muss noch einiges an Software geschrieben werden, so dass der Laptop für Bildungszwecke in Entwicklungsländern eingesetzt werden kann.


Das Projekt wurde in der Vergangenheit oft kritisiert, da es viel wichtigere Entwicklungsprogramme gibt, beispielsweise den Aufbau einer Wasserversorgung, sanitäre Anlagen sowie ein Gesundheitssystem. Der Gründer des Projekts, Nicholas Negroponte, hatte aber immer die gleiche Antwort auf diese Kritik. Demnach geht es nicht um die Laptops, sondern um die Bildung, die damit vermittelt werden kann. Sie sei das Fundament für ein besseres Leben in den Entwicklungsländern.

Weitere Informationen: Laptop.org
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naja ob bildung das fundament für arme länder ist, sei mal dahin gestellt...aber es ist schonmal ein anfang..
 
@jackiie: Wie bitte???? Bildung, Bildung, Bildung, das ist das einzige wie man es schaffen kann diese Länder aus ihrem Elend herauszubekommen.
 
@jackiie: Bildung hilft denen auch nichts, wenn die an Seuchen oder vor Hunger sterben. Löbliche Idee, aber nicht ganz ausgereift.
 
@Executter: Nicht ganz richtig. Langfristig (sprich generationenübergreifend) kann man mit Bildung -nicht nur in den armen Teilen dieser Welt- verdammt viel erreichen. Dort sind Krankheiten und Hunger in einem Teufelskreis miteinander verbunden. Und ohne Bildung sind alle Maßnahmen von kurzfristiger Dauer. Du kannst der armen Bevölkerung Nahrungsmittel geben bis sie fett werden, aber das macht sie nicht autonom und wohlhabend weil sie selber keine Mittel haben dies zu bewerkstelligen. Ich bin mir sicher, dass wenn man vor 100 Jahren hier angesetzt hätte, dann gäbe es jetzt zig-Tausend von Solarzellen in Afrika, Wasseraufbereitungsanlagen vergleichbar mit denen von Australien und was weiß ich was man in der Zeit hätte technologisch erreichen können. Also kommt mir hier bitte keiner mit "Bildung bringt denen nichts". Es geht hier um den Kompromiss zwischen Hilfeleistung (kurzfristig) und Bildung (langfristig). Hier ein optimales Verhältnis zu finden, darin liegt das Problem.
 
@jackiie: Ach ja: In allen Ländern ist Bildung das Fundament für Wohlstand. (Was wäre denn Deutschland ohne seine Ingenieure).


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