 Die amerikanische Musikindustrie geht erneut gegen illegale Musik-Downloads von Studenten vor. Die RIAA kündigte am gestrigen Montag an, dass insgesamt 408 Briefe an Studenten verschiedener Universitäten versendet worden, in denen man eine außergerichtliche Einigung vorschlägt.
Bereits im Februar startete die RIAA dieses Programm, um die illegalen Downloads an den Universitäten unter Kontrolle zu bekommen. Seitdem wurden nach eigenen Angaben genau 2423 Briefe verschickt, viele weitere sollen folgen. Sollten die Betroffenen nicht auf die außergerichtliche Einigung eingehen, steht ein Gerichtsverfahren an, das wesentlich höhere Strafen nach sich zieht.
Die RIAA zitiert in der Mitteilung eine Studie, wonach die Hälfte aller illegal heruntergeladenen Videos und Musikstücke bei Studenten landen. Außerdem stellt man die Frage, warum ein solch hohes Risiko eingegangen wird, wenn es doch viele legale und billige Möglichkeiten gibt, an aktuelle Musik zu gelangen.
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