RIAA: Maßnahmen gegen Filesharing unter Studenten

Internet & Webdienste Die amerikanische Musikindustrie geht erneut gegen illegale Musik-Downloads von Studenten vor. Die RIAA kündigte am gestrigen Montag an, dass insgesamt 408 Briefe an Studenten verschiedener Universitäten versendet worden, in denen man eine außergerichtliche Einigung vorschlägt.

Bereits im Februar startete die RIAA dieses Programm, um die illegalen Downloads an den Universitäten unter Kontrolle zu bekommen. Seitdem wurden nach eigenen Angaben genau 2423 Briefe verschickt, viele weitere sollen folgen. Sollten die Betroffenen nicht auf die außergerichtliche Einigung eingehen, steht ein Gerichtsverfahren an, das wesentlich höhere Strafen nach sich zieht.

Die RIAA zitiert in der Mitteilung eine Studie, wonach die Hälfte aller illegal heruntergeladenen Videos und Musikstücke bei Studenten landen. Außerdem stellt man die Frage, warum ein solch hohes Risiko eingegangen wird, wenn es doch viele legale und billige Möglichkeiten gibt, an aktuelle Musik zu gelangen.
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"wenn es doch viele legale und billige Möglichkeiten gibt, an aktuelle Musik zu gelangen." Hahaha, selten so gelacht!
 
@namX: Musste auch grad schlucken ^^
 
@namX: Natürlich gibt es Möglichkeiten, auch umsonst an die aktuellen Charts heran zu kommen, und zwar legal und in höchster Qualität ! Zum Rest ist nicht mehr viel zu sagen, es wurden schon immer Versuche von Seiten der MI unternommen, gezielt Studenten mit einer Millionenklage als ein Exempel zu statuieren. Das Geld werden die aber sowieso nie sehe, denn da ist selten noch was zu holen.
 
"Außerdem stellt man die Frage, warum ein solch hohes Risiko eingegangen wird, wenn es doch viele legale und billige Möglichkeiten gibt, an aktuelle Musik zu gelangen." __> naja...ich würde mal sagen, dass viele Studenten nicht wirklich viel Geld zur Verfügung haben und trotzdem in den Genuss kommen wollen...naja...wer es sich nich leisten kann soll meiner Meinung danach auch darauf verzichten! Ich z.B. kauf mir nicht viel Musik...bin aber täglich in irgendwelchen Onlineradios!
 
@Ev!L: Mit deiner Aussage legitimierst du aber auch gleichzeitig den illegalen Download. "wer es sich nich leisten kann soll meiner Meinung danach auch darauf verzichten!" - Wenn die Studenten auf legale Musik verzichten machen die Unternehmen genauso viele Einnahmen wie bei einem illegalen Download durch diese Gruppe, nämlich 0,00$. Wobei der Schaden bei einem konsequenten Verzicht für die Musikindustrie wohl weitaus höher wäre, da der bekanntheitsgrad von Musikern nicht so schnell steigen würde, und sich im Endeffekt noch weniger Leute gewisse Stücke kaufen würden, weil sie noch nie davon gehört haben. Verlieren tut die Musikindustrie nach deiner Argumentation ja nichts durch diese illegalen Downloads. Ich wäre als Maßnahme gegen diese illegalen Downloads eher für Schüler, bzw. Studententarife, wie z.B. Flatrates für diese Gruppen. Aber das passt der Musikindustrie ja nicht in den Kram weil die größte Konsumentengruppe in dem Bereich nunmal junge Leute sind, denen es den letzten Cent abzujagen gilt. Und das preissenkungen durchaus einen sogenannten "Raubkopierer" überzeugen können habe ich selber erfahren. Ich kenne einige die sich z.B. Windows erst gekauft haben, als es die günstigen SB-Varianten für den Endkunden gab. Vorher konnten sie es sich nicht leisten, und haben lieber gesaugt. Wobei MS in dieser Hinsicht vorbildlich ist, da man MS-Produkte als Schüler bzw. Student teilweise fast 90% billiger bekommt. Daran sollte sich die Musikindustrie mal ein Beispiel nehmen.


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