Polizist aus Tokyo verliert Job wegen Filesharing

Internet & Webdienste Wie japanische Medien berichten, hat ein 26-jähriger Polizist der Tokioter Stadtpolizei seinen Job verloren, nachdem von einem Rechner der Dienststelle sensible Ermittlungsdaten in das Internet gelangt waren. Zunächst stritt er die Nutzung der P2P-Software ab. Das nicht genannte Filesharing-Programm hatte Zugriff auf die gesamte Festplatte, so dass auch zahlreiche Polizeiinformationen von anderen Nutzern heruntergeladen werden konnten. Insgesamt sollen Informationen zu über 10.500 Personen an die Öffentlichkeit gelangt sein. Dazu gehören Ermittlungsakten, Zeugenaussagen sowie eine Liste mit Mitgliedern organisierter Banden.

Laut japanischen Zeitungsberichten soll auch eine Liste mit Standorten von Systemen zur automatischen Erkennung von Autokennzeichen enthalten gewesen sein. Die betroffene Polizeidienststelle teilte mit, dass es sich bei diesem Vorfall um die bisher größte Datenpanne gehandelt hat.
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