Leistungsfähige Hardware für Windows Home Server

Hardware Microsoft hat Anfang der Woche bekannt gegeben, dass die Arbeiten am neuen Betriebssystem für Heimnetzwerke, dem so genannten Windows Home Server, erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Im Herbst sollen nun die ersten Geräte damit auf den Markt kommen. Da Microsoft Windows Home Server nicht als eigenständiges Produkt vermarkten will, sondern nur in Verbindung mit Hardware oder als System-Builder-Version, wird es vorerst nur vorkonfigurierte Geräte im Handel geben. Neben Hewlett-Packard, Gateway, LaCie und Fujitsu-Siemens hat auch der Discounter-Lieferant Medion bereits einen eigenen Windows Home Server angekündigt.

Jetzt hat der US-Hersteller Velocity Micro bekannt gegeben, dass man ebenfalls ein System mit Windows Home Server anbieten will. Der Ansatz der Amerikaner unterscheidet sich jedoch grundlegend von den Konzepten der anderen Hersteller, die bisher Home-Server-Rechner angekündigt haben.


Konzeptdesign des Velocity Micro Home Server

Während die Anderen auf Hardwarekomponenten setzen, die nur wenig Leistungsreserven bieten, will man bei Velocity Micro ein leistungsfähiges System entwickeln. Auf diese Weise sollen auch zukünftige Zusatzanwendungen auf dem Gerät genutzt werden können, die über die Standardfunktionen, welche ab Werk geboten werden, weit hinausgehen.

Deshalb will man in den verschiedenen Varianten seines Home-Servers ausschließlich stromsparende Intel-CPUs mit Conroe-Kern und High-End-Chipsätze einsetzen. Dadurch sollen Bandbreitenengpässe vermieden werden und die Voraussetzungen für die Nutzung anspruchsvoller Software von Drittanbietern geschaffen werden.

Dennoch sollen die Geräte sehr leise arbeiten können, weil neben der stromsparenden CPU auch ein innovatives Kühlkonzept mitbringen sollen. Außerdem will man externe Festplatten anbieten, dem Design des Home-Servers entsprechen. Mit all diesen Ansätzen geht Velocity Micro neue Wege, die von den anderen Herstellern bisher offenbar nicht erkundet wurden.

Der Preis des amerikanischen Home-Servers soll "weit unter" 1000 US-Dollar liegen. Rechtzeitig zur Markteinführung von Windows Home Server sollen die Geräte dann auf den Markt kommen. Wahrscheinlich werden sie jedoch nicht in Europa erhältlich sein, da der Hersteller nur in den USA aktiv ist.

Offenbar wird aber der deutsche Hersteller Fujitsu-Siemens das gleiche Gerät auch in Deutschland auf den Markt bringen. Die obigen Design-Entwürfe erinnern stark an den von Fujitus-Siemens erst in der letzten Woche angekündigten Home Server. Es dürfte sich also um ein OEM-Gerät handeln.


Konzeptdesign des Fujitsu Siemens Scaleo Home Server

Fujitsu-Siemens gibt an, dass sein Gerät auf der Internationalen Funkausstellung 2007 in Berlin im September das erste Mal zu sehen sein wird. Die Angaben zum Preis des Produkts schwanken zwischen 500 und 700 Euro.

WinFuture Magazin: Windows Home Server Beta 2 - Erster Eindruck

WinFuture Bildergalerie: Windows Home Server Screenshots
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