 Nachdem Intel kürzlich sehr positive Geschäftszahlen vorlegen konnte, obwohl man derzeit einen Preiskrieg mit dem Konkurrenten AMD führt, muss dieser nun erneut rote Zahlen vermelden. AMD macht somit im dritten Quartal in Folge starke Verluste.
Zwar konnte man den Umsatz im Jahresvergleich von 1,22 auf 1,38 Milliarden US-Dollar steigern, musste aber gleichzeitig einen Verlust von 600 Millionen US-Dollar hinnehmen. Dies bedeutet nur eine verschwindend geringe Verbesserung gegenüber dem Vorquartal, als man noch satte 611 Millionen US-Dollar Verluste vermelden musste.
AMD führt die Verluste vor allem auf Umstrukturierungen zurück, die man nach der Übernahme des Grafikkartenherstellers ATI durchführen muss. Offenbar zeigen zumindest die Preissenkungen im Wettbewerb mit Intel Wirkung. Man konnte mehr Prozessoren absetzen und dadurch Marktanteile zurückerobern, verdiente dabei aber wegen der niedrigeren Preise weniger.
Das Unternehmen will seine Umsatzzahlen im nächsten Quartal erneut steigern, rechnet aber offenbar mit weiteren Verlusten. AMD muss derzeit versuchen, mit günstigen Preisen gegen Intel zu bestehen, da die nächste Prozessorgeneration aus eigenem Hause erst in einigen Monaten auf den Markt kommen kann.
WinFuture Preisvergleich: AMD-Prozessoren ab ~18 Euro
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