EU will Zölle auf videofähige Digitalkameras erheben

Hardware Die Preise für hochwertige Digitalkameras mit Videofunktion könnten in der kommenden Zeit etwas ansteigen. Hintergrund ist der Vorschlag von Experten der EU, die Geräte als Aufzeichnungsgeräte einzustufen, wodurch Einfuhrzölle fällig werden. Pro Gerät müssen die Hersteller der Kameras künftig eine Gebühr in Höhe von mindestens 4,9 Prozent abführen. Die Unternehmen hatten schon früher Bedenken geäußert, wonach die Einführung von Zöllen auf derartige Produkte durch die EU kurz bevor stehe.

Von Seiten der EU hieß es, dass man nicht mit starken Auswirkungen auf die Endkundenpreise rechnet, da die Abgaben nur auf höherwertige Geräte erhoben werden sollen, die Videobilder in hoher Qualität aufzeichnen können.

Die EU will die Zölle nur auf Geräte erheben, die Videos von mindestens 30 Minuten Länge mit einer Auflösung von 800x600 Pixeln und einer Framerate von 23 Einzelbildern aufzeichnen können. Es dürften also nur recht wenige Digitalkameras betroffen sein. Die Regelung wird von der EU-Kommission wahrscheinlich innerhalb der kommenden Monate umgesetzt.

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