Microsoft lässt Unis für Web 3.0 & Multicore forschen

Microsoft Microsoft hat neben seiner eigenen Forschungsabteilung auch ein Förderprogramm für universitäre Projekte, bei denen sich Wissenschaftler und Studenten mit verschiedenen Technologiethemen beschäftigen. Jetzt hat der Konzern wie in jedem Jahr neue Fördergelder ausgeschrieben. In diesem Jahr will man die Förderung auf sechs spezielle Forschungsgebiete beschränken. Interessierte Universitäten, Studenten und Professoren können sich bei Microsoft um die Gelder aus einem der Fördertöpfe bewerben. Insgesamt stellt man fast vier Millionen US-Dollar für die Forschung an Universitäten bereit.

Unter anderem will man erforschen lassen, wie sich Handys als Plattform für Gesundheitsdienstleistungen nutzen lassen. Dabei soll es vor allem um die Entwicklung neuer Prototypen und Werkzeuge gehen, die in urbanen und ländlichen Gegenden zum Einsatz kommen könnten. Eine Million US-Dollar werden in diesem Bereich vergeben.

Der zweite Schwerpunkt liegt in diesem Jahr bei der Genforschung. Man will Wissenschaftler dazu anregen, Werkzeuge für eine bessere Auswertung von Gendaten zu entwickeln. Dafür wird mit 700.000 US-Dollar der zweitgrößte Etat zur Verfügung gestellt.

Mit jeweils 500.000 US-Dollar will man Projekte aus vier anderen Bereichen fördern. Zum einen geht es um das "Web 3.0", für das neue Wege für das Finden, Veröffentlichen und Teilen von Informationen entwickelt werden sollen, bei denen der Mensch im Mittelpunkt steht.

Weiterhin will man im Bereich des Multicore-Computing forschen lassen. Die Universitäten sollen erkunden, wie sich Betriebssysteme und Laufzeitumgebungen weiterentwickeln müssen, um als Plattform für skalierbare Programme zu dienen, die mehrere Prozessorkerne nutzen.

Außerdem sollen neue Power-Management-Methoden entwickelt werden, die sich an die Anforderungen anpassen und somit einen effektiveren Betrieb von Computer-Infrastrukturen erlauben, heißt es. Zu guter letzt will Microsoft auch Entwicklungen fördern, die sich mit der Interaktion von Menschen und Robotern befassen.

Konkret sollen praktische Ansätze geschaffen werden, die innerhalb von fünf bis zehn Jahren zu kommerziellen Produkten umgesetzt werden können. Wie auch die Idee, Handys als Basis für Gesundheitsdienstleistungen zu nutzen, will man so offenbar die eigenen medizinischen Technologien ausbauen.
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