 Wenn es um eine "Methode zur Verwaltung von Fenstern auf dem Desktop" geht, dann denkt der Windows-User an die Taskleiste, während dem Mac-Nutzer wohl das Dock im Kopf herumschwirren dürfte. Dass es auch anders gehen soll, zeigt ein neuer Patentantrag von Microsoft.
Die Redmonder haben im Februar letzten Jahres ein Patent beantragt, das offenbar zu einer Alternative oder zumindest Ergänzung zu der inzwischen mehrere Jahrzehnte alten Taskleiste von Windows werden soll. Das Konzept basiert auf einer Idee, die schon länger bekannt ist.
Die nun von Microsoft Research entwickelte "Clipping" Liste soll die Verwaltung der zahllosen Fenster auf dem Desktop vereinfachen. Die Forscher von Microsoft wollen den Desktop in zwei Bereiche aufteilen. Neben der Arbeitsfläche sehen sie ein Areal für die Clipping Liste vor.
Bei den dort abgelegten Clippings handelt es sich um eine Art Thumbnails, die mit einer Fensterbeschreibung versehen sind. Diese erinnern durchaus an minimierte Programmfenster, die lediglich in senkrechter Ausrichtung angeordnet werden. Die Clippings können jedoch nicht nur den Fenstertitel anzeigen, sondern auch Animationen und interaktive Inhalte enthalten.
Wie der Umgang mit einer sehr hohen Zahl von Programmfenstern organisiert werden soll, lässt das Patent offen. Es ist also davon auszugehen, dass es sich bisher nur um ein Konzeptbeispiel handelt, das weiter ausgebaut werden soll. Das Projekt erinnert stark an das schon länger von Microsoft Research erhältliche System GroupBar.
Weitere Informationen: Microsoft Research GroupBar
|
Sie haben bereits einen Zugang?
-
-
-
Passwort oder Benutzername vergessen?
Sie sind noch kein Mitglied?