 Der Sicherheitsdienstleister Secunia warnt vor einer neuen Sicherheitslücke, bei der sich die Experten bisher uneins sind, ob die Schwachstelle den Internet Explorer oder Mozilla Firefox betrifft. Dabei geht es um einen bei der Installation festgelegten URL-Handler, der Nutzer des Internet Explorer unter Umständen gefährdet.
Ruft man auf einer präparierte Website mit dem Internet Explorer einen Link auf, kann mit einem Umweg über den von Firefox festgelegten Protocol-Handler ein beliebiges Programm ausgeführt werden, was einem Angreifer vollen Zugriff auf das jeweilige System ermöglichen würde.
Nach Angaben von Symantec könnte ein Angreifer also die Kommandozeilenparameter einer externen Applikation beeinflussen, die ausgeführt wird, wenn der Link geklickt wird. Der Sicherheitsexperte Thor Larholm hat inzwischen einen entsprechenden Proof-of-Concept Exploit veröffentlicht.
Derzeit sind sich die Experten nicht darüber einig, ob die Ursache für das Problem nun bei Firefox oder dem Internet Explorer liegt. Während Larholm und Symantec davon ausgehen, dass es sich um einen Fehler im Internet Explorer handelt, nimmt Secunia an, dass die Ursache des Fehlers bei Firefox liegt.
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